Islam ist für die gesamte Menschheit

Der Islam wurde der gesamten Menschheit offenbart und richtet sich nicht – im Gegensatz zu anderen Vorgänger-Religionen – spezifisch nur an eine bestimmte Gruppe oder an ein bestimmtes Volk. Die Bestimmungen des Islam werden bis zum Tag des jüngsten Gerichts Gültigkeit besitzen. Der Prophet Muhammad (saw) hat den Islam nicht nur den Arabern gelehrt, sondern die verschiedensten Völker und ihre Regenten durch Botschafter zum Islam aufgerufen.

Eine Religion von Verstand und Wissen

Die Religion des Islam misst dem Verstand sowie der Bildung einen hohen Stellenwert zu. Der Islam ruft den einzelnen Muslim dazu auf sich Wissen anzueignen. Der Erwerb von Wissen ist für jeden Muslim eine Pflicht. Lesen und Lernen sind somit ein fester Bestandteil des islamischen Glaubens. So heißt es auch in dem ersten überlieferten Vers des Koran al Karim: „Lies! Im Namen deines Schöpfers.“ – Es war eine Aufforderung sowohl an den Propheten Muhammad (saw), als auch für die gesamte Menschheit.

Für das Diesseits und das Jenseits

Der Islam hat das Wohl der gesamten Menschheit, sowohl im Diesseits als auch im Jenseits, zum Ziel. Die Religion des Islam hat wie ein helles Licht den Menschen geholfen der Dunkelheit zu entfliehen und mit seiner Lehre und seinen Vorgaben für ein gottgefälliges Leben die Bedürfnisse der Menschheit befriedigt. Wenn wir es kurzfassen müssten, könnte man die Regelungen wie folgt beschreiben: „Arbeite für das Diesseits so, als würdest du nie sterben, und arbeite für das Jenseits so, als wäre morgen dein Tod.

Islam ist eine Religion der Leichtigkeit

Der Islam ist eine Religion der Leichtigkeit und nicht der Last. Die Bestimmungen sind dafür da, um die Menschen reifer werden zu lassen und sie auf ein höher gestelltes Leben vorzubereiten. Denjenigen, die seine Bestimmungen befolgen, gibt diese Religion viele Erleichterungen, selbst bei der Ausübung von Gottesdiensten.

So ist das Fasten im Monat Ramadan den Kranken und Schwachen untersagt, ebenso wie das Gebet vom Reisenden verkürzt werden kann oder die Hadsch nur von solchen Gläubigen durchgeführt werden muss, die dazu finanziell und gesundheitlich in der Lage sind.

Der Mensch soll sich und seinen Körper nicht kaputt machen. Jeder Mensch soll aber das als Gottesdienst tun und leisten, wozu er fähig ist.

Keine Religion der Extreme

Der Islam verbietet jegliche Extreme. Deshalb ist diese Religion dem Wesen und dem Verstand des Menschen am nächsten. Den Muslimen obliegt es, den Regeln entsprechend zu leben und zu handeln. Und was der Islam ihnen an wenigem vorschreibt, das müssen sie – soweit es ihnen möglich ist – tun. Aber sie dürfen dabei nicht in die Extreme verfallen.

Gottesdienste und Handlungen, die dem Körper schaden, die das von Gott erlaubte verbieten und ein Leben voller Last und Leid versprechen, haben in dieser Religion keinen Platz. Sie sind verboten.

Unter diesem Aspekt sind auch terroristische Handlungen zu bewerten. Gott hat den Menschen das Leben gegeben und es für heilig erklärt. Im Koran heißt es ebenso, dass Derjenige, der einen Menschen tötet, so gehandelt habe, als hätte er die gesamte Menschheit getötet. Der Koran empfiehlt den Schutz des Lebens. Terror, Mord und Totschlag werden deshalb abgelehnt.

Eine Religion des Friedens und der Liebe

Der Islam ist eine Religion des Friedens. Sein Ziel ist es, in der Gesellschaft einen dauerhaften Zustand der Zufriedenheit und des Friedens zu etablieren. Aus diesem Grund gibt es auch zahlreiche Bestimmungen in Bezug auf die zwischenmenschlichen Beziehungen.

So ist jeder Muslim dazu angehalten seinen Nächsten zu lieben, die Rechte von Anderen zu achten und diese mit seinem Leben zu beschützen. Dies bedeutet aber auch, dass der Muslim an sich immer sozial sein muss. Er muss sich in die Gesellschaft einbringen und für das Gemeinwohl arbeiten.

Ein Muslim ist kein losgelöster, isolierter Körper in einer Gesellschaft. Ein Muslim ist immer Teil und im Zentrum der Gesellschaft und setzt sich für mehr Teilhabe und mehr Engagement ein.

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