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dua
Ein junge betet mit offenen Händen zu Allah in einer Hamburger Moschee © Akif Sahin, Flickr (CC)

Mit Beginn des kommenden Schuljahres (2015/2016) führt das Saarland in einem Modellversuch „Islamischen Religionsunterricht“ an öffentlichen Schulen ein. Dies teilte Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) zusammen mit der Integrationsbeauftragten und Sozialministerin Monika Bachmann (CDU) am Dienstag (21.07.2015) in der Landespressekonferenz in Saarbrücken der Öffentlichkeit mit.

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DITIB-Zentrale in Köln
DITIB-Zentrale in Köln © Akif Şahin

Ein junger Mann hebt neben einem anderen jungen Mann seinen rechten Zeigefinger. So ist die Geschichte zusammenfassbar, die uns heute in der FAZ und bei Report München begegnet. Es wäre vermutlich keine großartige Geschichte Wert gewesen, wenn der eine Jugendliche nicht ein markantes T-Shirt tragen würde, das als ISIS-Shirt bezeichnet werden kann und der andere Jugendliche keine Person aus dem Umfeld der DITIB wäre.

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Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) und der Leiter des Berliner Verfassungsschutzes, Bernd Palenda, haben am Dienstag den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2014 vorgestellt. Aus dem Bericht sticht besonders hervor, dass die Zahl der „Islamisten“ im Jahr 2013 deutlich gesunken ist. Einen Grund zur Entwarnung gibt es indes laut Behörde nicht. Der Rückgang der „Islamisten“ liegt laut Behörde daran, dass die „Islamische Gemeinschaft Millî Görüş” (IGMG) nicht mehr als Ganzes im Fokus der Beobachtung steht.

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Anlässlich des Fastenmonats Ramadan hat die Staatsministerin für Integration, Aydan Özoğuz (SPD), verschiedene muslimische und andere religiöse Vertreter am Dienstag (30.06.2015) ins Gästehaus des Auswärtigen Amtes (Villa Borsig) in Berlin zu einem Iftar-Empfang eingeladen. Als Festrednerin trat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf. In ihrer Rede betonte Merkel: „Es ist offenkundig, dass der Islam inzwischen unzweifelhaft zu Deutschland gehört“

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TGAMR2015

Der „Rat muslimischer Studierender & Akademiker“ (RAMSA) ruft am morgigen 1. Juli zum zweiten bundesweiten Aktionstag gegen antimuslimischen Rassismus auf. Der RAMSA kündigte an, gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen und Partnern, landesweit eine Reihe von Aktionen durchzuführen, um die Öffentlichkeit auf das Thema Islamfeindlichkeit bzw. antimuslimischen Rassismus aufmerksam zu machen. Wie im vergangenen Jahr soll dabei auch erneut der islamfeindlich motivierten Ermordung der ägyptischen Pharmazeutin Marwa el-Sherbini und ihres ungeborenen Kindes durch einen Russland-Deutschen im Landgericht Dresden gedacht werden.

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Die evangelischen Kirchen und katholischen Bistümer in Nordrhein-Westfalen haben in einem gemeinsamen Grußwort Muslimen einen segensreichen Ramadan gewünscht. Eigentlich eine schöne Geste, könnte man meinen, wenn das Grußwort nicht durch Betrachtungen aus der Sicherheitsperspektive und einem Generalverdacht gegenüber den Muslimen verunstaltet worden wäre.

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Haben Sie von der Gruppe Minhaj-ul-Quran gehört? Nun – sie haben sicherlich schon von ihr gehört. Denn die Organisation existiert seit mehreren Jahrzehnten und ist weltweit – auch in Deutschland – vertreten. Im Januar 2013 stand sie erstmals im Fokus der globalen Berichterstattung. Damals versuchte ihr Oberhaupt, Muḥammad Ṭāhir al-Qādrī, die pakistanische Regierung mit Massenprotesten zum Rücktritt zu drängen. Ihm wurde eine Nähe zu den Generälen und zum Militär vorgeworfen. Vorher war Qādrī tatsächlich nur einem Fachpublikum bekannt: Wegen einer ausführlichen und durchaus interessanten Fatwa (Rechtsgutachten) gegen Terrorismus.

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Mitten im Ramadan wurde ein islamfeindlich motivierter Anschlag auf die Kocatepe-Moschee der Türkisch-Islamischen Union (ATIB) in Wien verübt. Wie die Moscheeleitung gegenüber türkischsprachigen Medien erklärte, haben bisher unbekannte Personen die Gedärme und den Kopf eines Schweines vor dem Moschee-Eingang platziert.

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Nach drei Tagen im deutschen Knast und der Gefahr nach Ägypten ausgeliefert zu werden, wurde der bekannte Al Jazeera Journalist und Kritiker des ägyptischen Militärregimes, Ahmad Mansour, heute (22.06.2015) freigelassen. So dubios bereits die Verhaftung war, wirft auch seine Freilassung einige Fragen auf. Die Staatsanwaltschaft erklärte, im Rahmen der Prüfung der Zulässigkeit des Auslieferungsverfahrens hätten sich neben den rechtlichen Aspekten „nicht ausschließbare politisch-diplomatische Bedenken“ ergeben.

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Ahmed Mansour
"Journalismus ist kein Verbrechen!" - Ahmed Mansour setzte sich für festgenommene Kollegen ein © Al Jazeera, bearbeitet Islam-Blogger

Knapp 200 Personen haben heute (21.06.2015) für die Freilassung des bekannten Al Jazeera Journalisten Ahmad Mansour vor dem Bereitschaftsgericht in Berlin Tempelhof demonstriert. Mittlerweile hat ein Haftrichter, nach Angaben eines der Anwälte von Mansour, in einer ersten Prüfung angeordnet, dass sich das Kammergericht inhaltlich mit der Sache beschäftigen soll. Die Haft des Journalisten bleibt nach Prüfung der Formalien somit bestehen.

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